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23. Oktober 2021: Umwelttag in Studen

Umwelt­tag für die ganze Fami­lie

 

Erfolg­rei­cher ers­ter Umwelt­tag

Mit je einem Vor­trag über Lit­te­ring und Neo­phy­ten­be­kämp­fung und einer «Fötzele»-Aktion war der erste Umwelt­tag in Stu­den ein Erfolg.

 

Der erste «Umwelt­tag für die ganze Fami­lie» in Stu­den, orga­ni­siert von SPplus! Stu­den, EVP Aegerten-Brügg-Studen und den Ver­ei­nen gms und Happy Kids, war ein vol­ler Erfolg.

Nach der Besamm­lung beim Schul­haus Stu­den infor­mierte der in Stu­den wohn­hafte Schul­haus­ab­wart von Port, Mat­thias Schnei­der, über Lit­te­ring, seine For­men und die Aus­wir­kun­gen auf Men­schen und Umwelt.

Nach dem inter­es­san­ten Vor­trag ver­teil­ten sich die Anwe­sen­den auf den Schul­an­la­gen, dem Spiel­platz und dem Bahn­hof in Stu­den und befrei­ten die genann­ten Orte in einer «Fötzele»-Aktion vom sicht­ba­ren Abfall, wel­cher am Schluss noch ent­sor­gungs­ge­recht geteilt wurde. Die Menge, die in der kur­zen Zeit gesam­melt wurde, erstaunte die Anwe­sen­den.

Nach dem «Föt­ze­len» ging es wei­ter an die alte Aare, wo Timon Bucher von Urba­num die Neo­phy­ten­be­kämp­fung im Gebiet der alten Aare erläu­terte. Diese Bekämp­fung ist hier sehr wich­tig, damit die Böschun­gen und Dämme nicht zu stark ero­die­ren und die getrof­fe­nen Hoch­was­ser­schutz­mass­nah­men auch auf lange Sicht grei­fen.

Bei einem gemüt­li­chen Mit­tag­es­sen im Wald­haus Schwa­dernau lies­sen wir den inter­es­san­ten Vor­mit­tag aus­klin­gen.

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Neo­phy­ten (deutsch: neue Pflan­zen) sind Pflan­zen­ar­ten, die bewusst oder unab­sicht­lich durch den Men­schen ein­ge­führt wur­den. Die meis­ten die­ser Arten ver­schwin­den schnell wie­der oder fügen sich pro­blem­los in unsere Pflan­zen­welt ein (bekann­tes­tes Bei­spiel sind die Kar­tof­feln, wel­che vom ame­ri­ka­ni­schem Kon­ti­nent zu uns nach Europa gebracht wur­den). Unter den Neo­phy­ten gibt es aber auch «inva­sive Arten», die sich auf Kos­ten ein­hei­mi­scher Arten mas­siv aus­brei­ten. Sie wach­sen oder ver­meh­ren sich rasant und da sie keine natür­li­chen Fress­feinde haben, kön­nen sie ein­hei­mi­sche Pflan­zen mittel- oder lang­fris­tig ver­drän­gen.