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Zurück an den Start!

Niklaus Hari, Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion, beob­ach­tet, wie die Unter­neh­mens­steu­er­re­form aus dem Ruder läuft. Da hilft nur eines: zurück an den Start!

Im Vor­feld der Abstim­mung über die Unter­neh­mens­steu­er­re­form II kämpft Bun­des­rat Hans-Rudolf Merz zuneh­mend auf ver­lo­re­nem Pos­ten. Nach­ein­an­der mel­den die Rechts­pro­fes­so­ren Robert Wald­bur­ger, Made­leine Simo­nek, René Mat­teotti und Ruedi Bau­mann sowie Wal­ter Stof­fel,  Prä­si­dent der Wett­be­werbs­kom­mis­sion, ihre Zwei­fel an der Vor­lage an. Das Anlie­gen sei berech­tigt, doch die Vor­lage « taugt an sich nichts », meint Wal­ter Witt­mann, erz­li­be­ra­ler Wirtschafts- und Finanz­wis­sen­schaf­ter. Es treffe nicht zu, dass die Reform die KMU för­dere, gänz­lich irre­le­vant seien die Aus­wir­kun­gen auf Arbeits­plätze und Wachs­tum. Jetzt mel­det sich auch Merz' Kron­zeuge Chris­tian Keu­sch­nigg zu Wort: Nicht ein­mal lang­fris­tig werde das laut Keu­sch­nigg «beschei­dene» Wachs­tum die Steu­er­aus­fälle kom­pen­sie­ren kön­nen. Was ist da bloss pas­siert?


Es ist die Selbst­be­die­nungs­men­ta­li­tät, die um sich greift. Geld­adel und rechts­bür­ger­li­che Par­la­ments­mehr­heit glau­ben sich ihrer Steu­er­pflich­ten ent­le­di­gen zu kön­nen, der arme Merz hält den Kopf hin. Das über­la­dene Fuder schlu­cken soll das Volk als KMU-Reform, geschont wird das Porte­mon­naie der Gross­ak­tio­näre. Wann mer­ken die Kapi­ta­lis­ten, dass es sich ohne Anstand, Aus­gleich und sozia­len Frie­den auf die Dauer nicht geschäf­ten lässt? Da hilft nur eines: zurück an den Start!

 

Niklaus Hari,

Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion EVP Schweiz